Mischa Kuball im Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna (2007)

mischa kuball kunst
Mischa Kuball. Installationsansicht, 2007, Zentrum für Internationale Lichtkunst, Unna. Foto: R. Schlautmann.

Raumanalyse mit Licht

Zentrum für Internationale Lichtkunst zeigt Sonderschau des Künstlers Mischa Kuball

3. Juni - 19. August 2007

Pressemitteilung Text - Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna

Der deutsche Künstler Mischa Kuball ist ab 3. Juni 2007 mit einer Sonderausstellung im Zentrum für Internationale Lichtkunst zu sehen. Die gezeigten Arbeiten „Mies-Mies I“, „Mies-Mies II“ und „Onyx Doré“ beziehen sich auf den für die Weltausstellung 1929 entstandenen Mies van der Rohe-Pavillon in Barcelona und reflektieren Raumkonzept und die Idee des Lichts auf eindrucksvolle Weise. Das Zentrum für Internationale Lichtkunst präsentiert damit in Unna eine weitere Facette im Werk des international bekannten Künstlers, der mit der Installation „space-speech-speed“ in der Dauerausstellung vertreten ist.

Bereits Anfang der 80er Jahre begann Kuball, sich künstlerisch mit der Moderne und der Architektur des Bauhauses auseinanderzusetzen. Ein Hauptthema seiner Kunst ist die Beziehung zum architektonischen Raum, die er künstlerisch ausdeutet. Häufig arbeitet er dabei mit Licht und Projektion. Kuballs Installationen loten den Raum aus, verschieben geistige und räumliche Grenzen und eröffnen neue Dimensionen. Die im Zentrum ausgestellten Werke „Mies-Mies I“ und „Mies-Mies II“ bestehen aus großen Leuchtkästen und zeigen fotografische Details des Mies van der Rohe-Pavillons in Barcelona. Künstlerisch verfremdet, sind sie als Formen wahrnehmbar. Die Präsentation im Zentrum für Lichtkunst entfacht eine spannungsreiche Beziehung zwischen den Gewölben des unterirdisch gelegenen Museums und der Idee einer transparenten und Grenzen überschreitenden Architektur.

Seit 1983 ist der Düsseldorfer Mischa Kuball bei Ausstellungen weltweit mit seinen Arbeiten vertreten. Aktuell sind seine Arbeiten auch in der Ausstellung „Das schwarze Quadrat. Hommage an Malewitsch“ in der Kunsthalle Hamburg und im ZKM - Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe zu sehen.

Das Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna ist das weltweit erste und einzige Museum, das sich ausschließlich der Lichtkunst widmet. Auf 2.400 Quadratmetern zeigen weltbekannte Künstler ihre Interpretation der einmaligen und historisch aufgeladenen Räume des Industriedenkmals. Die Sonderschau „Mischa Kuball: mies-mies“ ist vom 3. Juni 2006 bis zum 19. August 2007 im Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna zu sehen. Ein Besuch der Sonderausstellung beinhaltet auch den Besuch der Dauerausstellung mit Installationen von Christian Boltanski, Olafur Eliasson, Rebecca Horn, Josef Kosuth, Mischa Kuball, Christina Kubisch, Mario Merz, François Morellet, Jan van Munster, Keith Sonnier und James Turrell.

Öffnungszeiten: Besuche erfolgen stets in geführter Begleitung Di - Fr 14.00 Uhr, 15.30 Uhr und 17.00 Uhr, Do auch 18.30 Uhr. Sa und So 14.00 Uhr, 15.00 Uhr, 16.00 Uhr und 17.00 Uhr. Keine Anmeldung erforderlich.
Eintritt (inkl. Führung): 6,00 Euro/ermäßigt 4,00 Euro. Gruppenführung (mehr als 10 Personen) nach telefonischer Voranmeldung unter Tel. 02303 - 103 771. [...]

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